10.09.2007
Breitband über Kabel Deutschland in Cuxhaven
Laut dem für Cuxhaven zuständigen Medienberater soll es ab 1.10.2007 möglich sein, über Kabel Deutschland einen Breitband-Internet-Anschluss zu erhalten. Die Versorgung mit diesem Dienst wird in den folgenden PLZ-Bereichen möglich sein:
27472 - 27474 - 27476 - 27478
Demnach steht das Angebot auch in dem Grodener DSL-Light-Gebiet, Arensch, Berensch und Oxstedt in denen es bislang keine Breitband-Internet-Verbindung gibt, zur Verfügung.
Leider werden diese Informationen bislang noch nicht durch die Internetseite von Kabel Deutschland bestätigt. Aufgrund der Erfahrungen die wir mit schriftlichen Anfragen an Kabel Deutschland gemacht haben, sehen wir davon ab, uns die Aussagen des Medienberaters bestätigen zu lassen.
Die Angebote können ohne das Paket für das Kabelfernsehen gebucht werden. Die Pakete können den Telefonanschluss vollständig ersetzen - die bestehende Rufnummer kann portiert werden.
18.09.2007
Nachtrag
Für alle, die Interesse an dem Angebot von Kabel Deutschland haben, stellen wir hiermit die Telefonnummer eines in Bremerhaven ansässigen Medienberaters von Kabel Deutschland zur Verfügung.
Lutz Herdram
Mobil: 01 71 - 3 26 60 00
Vororte & Light-Gebiet
Herr Herdram konnte uns inzwischen auch definitiv bestätigen, dass auch die Ortsteile Grodener DSL-Light-Gebiet, Arensch, Berensch und Oxstedt per sofort Internet und Telefon über KD bekommen können.
Übersicht zur Technik
| Voraussetzungen |
Kabelanschluss verfügbar |
| Bandbreite |
Down- / Upstream in kBit/s
512/128 | 1000/128 | 10000/500 | 26000/1000
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| Tarifart |
Flatrate |
| Onlinespiele |
Pingzeiten liegen mit einem DSL-Anschluss mit Fastpath gleichauf |
| Anbieterauswahl |
In der Regel gibt es keine Auswahl. In Cuxhaven wird das Kabelnetz von Kabel Deutschland betrieben. |
| Preis |
- Internet/Monat (je nach Tarif): 19,90 € - 39.90 €
-
Anschlussgebühr (einmalig): 9,90 €
- Kostenlose Vorort-Installation
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| Vertragslaufzeit |
12 Monate |
| Links |
Kabel Deutschland *
Tarife *
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Einen Internetzugang über das TV-Kabel zu
realisieren ist keine neue Erfindung. Seit nunmehr zehn Jahren bietet
ein Wiener TV-Kabel-Netzbetreiber einen Internet-Breitbandanschluss.
Das Konzept war so erfolgreich, dass Österreichweit ein Anteil von
mehr als 40 Prozent der Breitbandanschlüsse über das TV-Kabel
läuft.
Nachdem die Telekom 2004 die Kabelnetze verkauft hat, kommt diese Technik auch in Deutschland langsam auf den Markt.
In Cuxhaven ist Kabel Deutschland der Betreiber des TV-Kabel-Netzes.
Leider ist in Cuxhaven das Kabelnetz noch nicht Internetfähig.
Technische Grundlagen
Das Breitbandkabel ist vom technischen Aspekt her
hervorragend für die Übertragung großer Datenmengen
geeignet.
Abbildung 1: Prinzip Kabelfernsehen
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Das Prinzip funktioniert so, dass mit Hilfe einer Kopfstation die TV-
und Radiosender sowie die Daten für die Internetverbindung von
einem Satelliten empfangen werden. In der Station werden sie so
umgewandelt, dass sie für das Kabelnetz verwendbar sind. Von der
Kopfstation wird das Signalpaket über Verstärkerkaskaden und
Abzweigverstärker an die Haushalte, bzw. die Abnehmer
übertragen.
Nimmt man einen herkömmlichen Kabelanschluss als Beispiel, so
wäre der Weg hier am Ende. Aber genau hier beginnt auch wieder der
erforderliche Ausbau der Netze. Ein Internetnutzer will ja nicht nur
Daten empfangen,sondern auch senden. Jeder Aufruf einer Internetseite
erfordert das Senden einer Anforderung, jedes Versenden einer Email
bedeutet, dass Daten in das Netz geschickt werden.
Für das Senden von Daten durch
den Abnehmer ist das Kabelnetz aber leider nicht vorgesehen gewesen.
Dieses Senden erfordert einen sogenannten Rückkanal. Dazu aber
erst später. |
Die Übertragung von der Kopfstation zu den Haushalten erfolgt (wer hätte es gedacht?) über ein Kabel.
Bei
dem Kabel handelt sich um ein sogenanntes Koaxialkabel, welches eine
äußere Abschirmung hat und einen Innenleiter, den man Seele
nennt. Siehe Abbildung
Über dieses Kabel werden die
Signale für das Fernsehen, das Radio und dann auch für das
Internet übertragen.
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Abbildung 2: Koaxialkabel
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Das reguläre Frequenzspektrum vom
Kabelfernsehnetz liegt im Bereich von 47-68 MHz (Band I) über
87,5-108 MHz (UKW), 118-174 (unteres Sonderkanal-Band - USB), 174-230
MHz (Band III), 230-300 MHz (oberes Sonderkanal-Band - OSB) bis 300-440
MHz (Hyperband - ESB).
Abbildung 3: Frequenzspektrum vom Kabelfernsehnetz
Ist Internet mit auf das Signal aufgeschaltet, werden die auf Band I
gesendeten Programme in das UHF-Band (470-862 MHz) verlegt. Der so
gewonnene Platz beherbergt dann den Upstream. Die Daten des Downstream werden im UHF-Band übertragen
Abbildung 4: Frequenzspektrum vom Kabelfernsehnetz mit Internet
Für
die Umsetzung auf ein USB- oder Netzwerksignal, damit die Daten
auch in den PC kommen, wird noch ein Kabelmodem benötigt. In Fall
von Kabel Deutschland wird es vom Betreiber gestellt.
* Hierbei handelt es sich um einen externen Link.
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